![]() | Der Dresdner Striezelmarkt Impressionen von Monika Grützner 96 Seiten; 240 mm x 160 mm; 2010 Edition Nordwest ISBN 978-3-9813657-2-6
| ||||
Hauptbeschreibung Der Bildband beeindruckt durch mehr als einhundert außergewöhnliche Fotos vom ältesten deutschen Weihnachtsmarkt. Fünf Fotografen haben ganz besondere Stimmungen auf dem Dresdner Striezelmarkt eingefangen: strahlende Kinderaugen, fantasievolle Beleuchtungen und nicht alltägliche Blicke von hoch oben auf das bunte Markttreiben. Zu den Glanzpunkten des Buches zählen die Bilder von der Herstellung des Dresdner Riesenstollens. Kurze informative Texte ergänzen die Aufnahmen und beschreiben unter anderem Entstehung und Herkunft von Pflaumentoffel, Räuchermännchen und Nussknacker. Das eingefangene Flair des einzigartigen Dresdner Striezelmarktes ermuntert zu einem Besuch der sächsischen Landeshauptstadt. Inhaltsverzeichnis Beeindruckendes - Der Dresdner Striezelmarkt abends und von oben Entstehendes - Der Aufbau des Dresdner Striezelmarktes Einzigartiges - Der größte begehbare Schwibbogen Schmückendes - Baumschmuck und Sterne auf dem Dresdner Striezelmarkt Glückseliges - Strahlende Kinderaugen auf dem Dresdner Striezelmarkt Schmackhaftes - Die Fertigung des Dresdner Riesenstollens Kulinarisches - Speis und Trank auf dem Dresdner Striezelmarkt Traditionelles - Der Pflaumentoffel und andere berühmte Figuren Einführung oder Vorwort Jahr für Jahr zieht der Dresdner Striezelmarkt in der Adventszeit tausende Gäste aus dem In- und Ausland in die Altstadt der Elbmetropole. Als ältester deutscher Weihnachtsmarkt ist er ebenso wie die Frauenkirche ein Wahrzeichen der sächsischen Landeshauptstadt geworden. Seinen Namen verdankt der Striezelmarkt dem in früheren Zeiten Striezel genannten heutigen Christstollen. Traditionell schmücken der Aufsehen erregende Pflaumentoffel, Schneemann, Nussknacker und Bergmann als imposante Großfiguren den mitten in der Stadt gelegenen Weihnachtsmarkt. Der Pflaumentoffel gilt als Symbolfigur des Dresdner Striezelmarktes. Bereits Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die aus Backpflaumen gefertigten Männlein auf dem Striezelmarkt vor allem von Kindern angeboten. Der Dresdner Künstler Ludwig Richter setzte ihnen mit seinem Holzschnitt "Ausverkauf wegen Geschäftsaufgabe" 1853 ein bleibendes Denkmal. Heute kommt der berühmte kleine Mann aus Backpflaumen mit schwarzem Hut, farbiger Halskrause und Leiter daher. An den Adventswochenenden locken das Schwibbogenfest, die Bergparade und das Pyramidenfest besonders viele Besucher auf den Dresdner Striezelmarkt. Den Höhepunkt der vielfältigen Veranstaltungen bildet alljährlich das einzigartige Stollenfest. Ein riesiger, von Dresdner Bäckermeistern gebackener Original Dresdner Christstollen wird auf einem mehrspännigen Fuhrwerk quer durch die Dresdner Altstadt zum Striezelmarkt gefahren. Dort angekommen werden kleine Portionen des Riesenstollens an die Besucher verkauft und das Geld für einen wohltätigen Zweck gespendet. Besonders in der Dunkelheit verbreiten die mit viel Liebe geschmückten Stände, der große Weihnachtsbaum mit seinen strahlenden Lichtern und die festliche Beleuchtung des gesamten Marktes eine anheimelnde weihnachtliche Stimmung. Duft von Bratwurst und Glühwein, Weihnachtsgebäck, kandierten Äpfel und gebrannten Mandeln liegt in der Luft. | |||||
Schlagworte | |||||






